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Taktischer Steigerungslauf

Eisregen gab es gestern zwar nicht, aber glücklicherweise stieg das Thermometer auch nicht weit über die 20 Grad Grenze. Aus Sicherheitsgründen wässerte ich dennoch Trikot und Helm und füllte die Schuhe mit Wasser um meinem Körper das Gefühl von sintflutartigem Regen zu vermitteln. Mit Aline Seitz neben mir auf der Startlinie war bereits klar, dass das Rennen sehr schnell angegangen werden würde. Wenig überrascht war ich daher, als kurz nach dem Start der Seitzsche Schnellzug auf das Tempo drückte und sich bereits nach der Startrunde vom Rest des Feldes auf nimmer Wiedersehen absetzen konnte. Ich hatte meine Taktik konträr dazu gesetzt, startete verhalten und reihte mich innerhalb einer Vierergruppe an sechster Stelle des Feldes ein. Ich hielt mich grösstenteils aus den Positionskämpfen raus und fuhr stoisch mein Tempo weiter. Die Taktik ging sogar noch besser auf als gedacht. Ich machte kontinuierlich Boden gut und fuhr in Runde vier von fünf gar an die zweitplatzierte Ladina Buss auf, welche sich ähnlich wie Aline bereits vom Start her leicht abgesetzt hatte. Ich fühlte mich nach wie vor hervorragend, hatte mich noch zu keiner Sekunde selbst verflucht, mir nicht gewünscht ich würde von einem streunenden Langendorfer Waldpuma vom Bike geholt oder mich gefragt, was ich hier eigentlich mache. Mit neuerlichem grossen Effort verteidigte ich den kurz zuvor errungenen zweiten Rang und brachte diesen sicher ins Ziel. Das Ganze war eine wichtige Formbestätigung zum richtigen Zeitpunkt und kann ich hoffentlich nächste Woche erneut unter Beweis stellen.


Zwei Podestplätze an einem Wochenende

 

Am vergangen Wochenende stand Gian gleich zwei Mal auf dem Podest. Am Samstag stand in Möhlin die Aargauermeisterschaft im Radball im Terminkalender. Mit seinem Partner Efi gewannen sie in der Kategorie Junioren alle Spiele sehr klar und konnten Ihren Titel erfolgreich verteidigen.

 

Am Sonntag fand  der 4. Lauf des Argovia Vittoria-Fischer Cups in Hägglingen statt. Das ganze Team war am Start. Als Erster musste um 9.00 Uhr Gian auf die Strecke. Am Start wurde gleich ein hohes Tempo eingeschlagen und Gian konnte sich in der Spitzengruppe festigen. In der ersten Abfahrt sprang im die Kette vom Kettenblatt und er musste kurz anhalten um diese wieder richtig einzulegen, dabei verlor er ein paar Meter zur Spitzengruppe, die er aber nach ein paar Minuten wieder eingeholt hatte. In der dritten von vier Runden konnte er sich mit zwei anderen Fahrern etwas absetzten und dann begann das Taktieren untereinander. In der letzten Runde sparang im nochmals die Kette runter und dabei verlor er bis ins Ziel den Anschluss an die beiden vorderen Fahrer und belegt bei der Zieleinfahrt den 3. Schlussrang. Nach näherem Begutachten seines Bikes hat der Teamchef festgestellt, dass ein Zahn am vorderen Kettenblatt verbogen war und daher immer die Kette heraussprang.

Dem Rest des Teams verlief es nicht so gut. Plattfuss, Hitzestau, Luftprobleme, Schwindelanfälle und usw. Sebi belegte den Platz 20., Céline 11., Dani 18.. Auch Roger versuchte es nach seiner Kreuzband-OP wieder auf die Kurzstrecke und belegte den 15. Schlussrang.

Am nächsten Wochenende geht es schon weiter in Langendorf zum 5. Lauf des Argovia-Cups.

!!!Hier weitere Fotos!!!

 


24 Std. Rennen in Schötz

Rennbericht von Roger Schrübeli

Nur 5 Monate nach meiner Kreuzband-OP wagte ich mich am vergangenen Wochenende wieder an einen Erstkampf. Im 4er-Team mit Gian Schmid, Erich Kleiner und Dani Huser bestritten wir das 24 Std. Rennen in Schötz. Um 14.00 Uhr wurde gestartet und abwechslungsweise gings auf die Strecke. Mit ingesamt über 600 km und über 120 Runden, belegten wir nach 24 Stunden den 4. Gesamtrang. Besten Dank auch an Jenni, unsere Supporterin und an unsere grosse Fangruppe für Ihre Unterstützung.


Bei der nächsten Wurzel rechts und dann

gleich wieder links…danach bitte wenden

 

Der Rundkurs in Hochdorf erinnert mich jeweils an einen Kinderklettergarten auf dem Pausenhof. Die Runde um das kleine Stadion zeichnet sich durch zahlreiche abrupte Richtungswechsel geprägt von kürzesten Anstiegen aus, während die Zusatzschlaufe in der Ebene für das Auseinanderziehen des Feldes sorgt und Überholmöglichkeiten bietet. Ich fühle mich definitiv wohler auf dem Spielplatzgelände des Start-Ziel Bereiches, in welchem in der Mitte einige Jugendliche frisch fröhlich dem Fussballspiel frönten und einen der Duft der Fritteuse umgibt, als auf der eintönigen Ebene um einen Acker herum.

Schon zu Beginn des Rennens drückte Michelle Hediger ordentlich aufs Tempo und das Fahrerinnenfeld wurde auseinander gezogen. Da ich keine Rollspezialistin bin, hielt ich mich an das Hinterrad der Oberkulmerin und wartete auf den kurzen Anstieg bevor es in die technischen Passagen des Kurses ging. Wie vermutet, sollte sich in dieser Steigung der weitere Verlauf des Rennens bereits herauskristallisieren. Michelle griff von Position drei aus an, ich folgte ihr und es entstand gegenüber Ladina Buss und dem Rest des Feldes ein kleiner Abstand. Das Spektakulärste an den technischen Passagen waren die halbhohen Wurzel- und Baumstrunke in den engen Kurven. Jene beschriebene Vegetation war es auch, in welche ich in regelmässigen Abständen mit dem Fuss hineindonnerte und so jeweils meine Konzentration unweigerlich auf den kurzzeitig mit Sternchen verzierten Weg vor mir heftete. Michelle pushte in der zweiten Runde wiederum den Anstieg hoch. Diesmal etwas zu schnell für mich und ich liess abreissen, um mein eigenes Tempo hochhalten zu können. Ich spürte die Nachwehen des Trainings von vergangener Woche mit voranschreiten des Rennens und konzentrierte mich fortan nur noch auf den unermüdlichen gleich hohen Druck auf die Pedalen (und dem Ausweichen weiterer Fuss-Wurzel-Zusammenstösse) um die erkämpfte Position weiter zu festigen. Meine Konzentration wurde jede Runde erfreulich durch die Anfeuerungsrufe der Nachwuchsfahrer von Hägglingen unterbrochen, welche mir mit absoluter Überzeugung bis in die letzte Runde zuriefen, dass ich die aus meinem Sichtfeld verschwundene Michelle sicher noch einholen werde. Mit einer leider von diesem kindlichen Optimismus abhanden gekommenen Sichtweise – aber nicht minder glücklich und zufrieden mit meiner Leistung – fuhr ich als Zweite im Ziel ein.

Meine Formkurve zeigt nun deutlich in die richtige Richtung und ermöglichte mir den ersten Podestplatz in dieser bis anhin nicht ganz einfachen Saison. Die nächsten Tage stehen im Zeichen harter Trainingseinheiten, damit ich an der Schweizermeisterschaft am 17. Juli in Echallens (VD) nochmals einen Gang hochschalten und das momentane Optimum aus mir herausholen kann.

Evaluation neuer Trainingsmethode

 

velo

 

Gestern habe ich erstmalig eine neue Trainingsmethode angewandt. Anstatt mit Radschuhen habe ich leichte Turnschuhe mit super flexibler Sohle und 0,0% Halt verwendet um meine Pässefahrt zu starten. Durch dieses Schuhwerk arbeitet man viel intensiver an der Druckphase der Tretbewegung, trainiert dadurch hauptsächlich die vordere Oberschenkelmuskulatur und setzt sich bewusst mit dem durch die Sohle drückenden Klickpedal auseinander, welches ein viel effizienteres Einschlafen der Füsse
zur Folge hat.

Ok totaler Blödsinn. Ich habe das erste Mal in meiner Karriere meine Schuhe zu Hause vergessen und fuhr mit vorhandener Ausstattung den Klausenpass hoch. Dass ich nur diese Strecke in Turnschuhen zurücklegen musste, verdanke ich meiner ewigen Retterin und lebenslangen Unterstützerin. Damit kommen wir zum eigentlich wichtigen Punkt. Obwohl bereits 26 Jahre alt und seit 13 Jahren in diesem Geschäft dabei, sorgen sich meine Eltern nach wie vor wenn es um Passüberquerungen dreht. Aus diesem Grund setzte sich meine Mutter mit mir zusammen um halb sechs in der Früh ins Auto. Einerseits um ihren freien Tag etwas in den Bergen zu verbringen, andererseits um sicherzugehen, dass das Töchterchen keinen Schaden nimmt. Denn die Gefahren in den Schweizer Bergen sind offenbar zahlreich: 400m tiefe Abgründe, plötzlich platzende Reifen, Urner Bergbach Piranhas, durch den Radcomputer angezogene, niederstürzende Satelliten, Passstrassen-Grizzlys und morgensternschwingende Motorradfahrer (Anmerkung der Redaktion: es könnten leichte Übertreibungen seitens der Verfasserin vorkommen). Da der verwirrte Nachwuchs in Altdorf das Fehlen des Schuhwerks bemerkte, setzte sich meine Mutter für weitere zwei Stunden hinter das Steuer und brachte diese auf die Passhöhe, um die Weiterfahrt zu ermöglichen und allfällige Gefahren aus dem Weg zu räumen. Ohne die unermüdliche Unterstützung meiner Eltern wäre mir weder der Einstieg noch die jahrelange Betätigung in diesem Sport möglich gewesen. Danke steht ihr mir immer zur Seite, Danke glaubt ihr immer noch an mich und Danke für jede noch so kleine Geste der Rückenstärkung!


Von Kernkraftwerken, Quantensprüngen und Zwergen

Vor zwei Wochen blieb ich bei Rennhälfte noch im Schlamm von Estavayer stecken. Mit der Hälfte der Rennkilometer und neuem Material am Bike war ich zuversichtlich, am C1 Rennen in Lostorf ohne Fussmärsche ins Ziel zu kommen.

Inmitten der Profifahrerinnen kam ich als sechste aus der Startschlaufe und nahm die erste von sechs Runden in Angriff. Ich startete wie bereits die letzten Rennen verhalten in den langen Anstieg und wurde dementsprechend von etlichen Fahrerinnen überholt, während sich die Spitzengruppe von Beginn her absetzte und die ersten sieben Positionen unter sich ausmachten. Immer noch in Reichweite zu einer kleineren Gruppe vor mir nahm ich die technischen Passagen unter die Räder und konnte in diesem Bereich meine Stärke nutzen um den Rückstand wettzumachen. Im Sinne der sieben Zwerge schlugen wir uns in Einerkolonne durch die matschdekorierten Trails, in welchen immer wieder einzelne Fahrerinnen Opfer des Untergrundes wurden und sich in der Folge kurzfristig ins Unterholz verabschiedeten. Was dann passierte war sogar für mich überraschend. In der zweiten von sechs Runden fühlte ich mich plötzlich wie ein kleines, persönliches Aargauer-Kernkraftwerk. Im kräftezehrenden Starthang drehten meine Beine so schnell und effizient wie seit letztem Oktober nicht mehr. In den Anstiegen, dem Gelände in welchem ich normalerweise distanziert werde, fuhr ich auf eine Dreiergruppe vor mir auf. Da ich unbedingt als erste in den Trail einbiegen wollte und sich Eliane Müggler als ungemein zähe Kontrahentin erwies, lancierte ich eine Tempoverschärfung in der Mitte der Steigung. Immer noch mit Eliane am Hinterrad fuhr ich dadurch eher unbeabsichtigt die Lücke zwischen der mir folgenden Gruppe und der voraus fahrenden Michelle Hediger zu. In den technischen Up- und Downhills gelang mir die angestrebte Distanzierung zu den Verfolgerinnen und meine Zuversicht stieg mit jedem Meter. Meine Freude über die wiedergewonnene Kraft verlieh mir Flügel und nach knapp zwei Rennstunden erreichte ich als achte Elitefahrerin das Ziel. Ich wurde in der gleichen Runde gewertet wie die Siegerin, hatte den Unterschied zu meinen Kontrahentinnen in den Anstiegen machen können und zeigte über die ganze Renndistanz keine grösseren Schwächen. Dies klingt nach Kleinigkeiten und obwohl der Abstand zu den Spitzenfahrerinnen weiterhin gross ist, bin ich Stolz über den erzielten Quantensprung, welcher mir in nur zwei Wochen gelungen ist. Mit der gewonnen Zuversicht werde ich am Rennen in Hochdorf von nächstem Sonntag eine Bestätigung dieser Leistung anstreben und bin gespannt auf den Verlauf.


Härtetest für Mensch und Material – nicht erfüllt.

Das Rennen in Gränichen mit Beteiligung der Weltelite sollte als Formtest dienen und hoffentlich eine Steigerung zur letzten Woche aufzeigen. Ich hatte jetzt ja bereits unglaubliche 2 Wochen zielorientiertes Training hinter mir und näherte mich eine an weltmeisterlich erinnernde Form – soweit meine Einschätzung.

Die Streckenführung mit den vielen technischen Aspekten und die schlammigen Bedingungen spielten mir in die Karten. Während des Einfahrens auf der Strasse schwächelte plötzlich mein hinterer Reifen und ich vollführte eine hochpulsige Rückfahrt ins Teamzelt um mein Ersatzrad zu montieren, welches allerdings für trockene Bedingungen ausgelegt war und mir bei diesem Untergrund bereits in der ersten Kurve verreisen würde. Während ich mich nochmals dem Hochfahren meines Organismus widmete (absolut unbeeindruckt von dem Zwischenfall) reparierte Roger glücklicherweise mein Rad und ermöglichte mir einen Start mit dem ursprünglichen Material (Danke an dieser Stelle!).

Der Start und die erste halbe Runde klappten sehr gut und ich befand mich im Feld ungefähr da, wo man es erwarten konnte. Leider wurde mir meine Schaltung nach der ersten Schlammpackung zum Verhängnis und ich musste immer wieder vom Rad steigen, da es mir die Kette verklemmte. Mein Körper wollte sich offenbar sozial gegenüber meinem Bike zeigen und ich bekam bereits ab der zweiten Runde einige Probleme. Schmerzen in Beinen und Rücken, sowie komplette Erschöpfung (warum erst gegen Ende des Rennens warten, wenn man das bereits nach einer Runde beginnen kann). Ich quälte mich zwei weitere Runden durch die Anstiege des Parcours, während die Abfahrten weiterhin gut liefen und Spass machten.

Ausgelaugt und unzufrieden mit meiner Darbietung war für mich das Rennen nach drei Runden zu Ende. Woran es gelegen hat weiss ich selbst nicht, mir bleibt nichts weiter übrig als fleissig weiter zu trainieren und das nächste Rennen abzuwarten.


work in progress

Für das Rennen in Seon war die Taktik klar, bedächtig starten, nicht mitziehen und im Verlauf des Rennens versuchen das Tempo zu steigern. Der erste Teil der Vorgabe klingt einfach, ist für mich als Rennfahrerin aber nur schwer umsetzbar, da ich Gegnerinnen normalerweise nur ziehen lasse, wenn meine Beine einen schnelleren Dienst verweigern und sich farbige Sternchen vor meinen Augen abzeichnen. Ich reihte mich nach dem Start als Dritte ein, liess dann aber die Lücke aufreissen und mich von weiteren Fahrerinnen überholen. Die erste Schlüsselstelle, eine Wiesenabfahrt mit anschliessender links Kurve (aufgrund der anhaltenden Sintflut zu einer braunen Schlammrutsche mit Freizeitparkniveau umgewandelt), ging ich mit viel Vertrauen an, zumindest solange, bis sich eine der Fahrerinnen vor mir hinlegte und ich mangels Alternativen die Passage ebenfalls souverän und grazil rückwärts auf dem Hosenboden bewältigte. Meine Konzentration galt dabei dem Mitschleifen meines Bikes, damit ich nicht noch weiteres Spektakel in Form von „such dein Rad“ liefern würde. Für den Moment war dies neben den gefühlten 2 Kilo Dreck in meinem Mund und den Augen die einzige Aufregung. Die ersten drei Runden absolvierte ich wie in Trance, ich bin ziemlich sicher, dass ich diese Runden gefahren bin, weiss aber nicht mehr viel davon. Das einzige was mir davon blieb waren die Zuschauenden, welche in besagter Schlüsselpassage auffällig zahlreich erschienen waren und uns bereits beim Einstieg mit einem breiten Grinsen empfingen, im Wissen darüber, dass jede_r Fahrer_in die nächste nicht ganz freiwillige, dennoch sehr ästhetische Showeinlage bieten könnte. Auf die Konkurrentinnen verlor ich weiter an Boden, bis ich in Runde vier vorn sieben doch noch meinen Rennrhythmus fand und nicht mehr nur dahingondelte, sondern der Sache etwas mehr Dynamik und Geschwindigkeit verleihen konnte. Das zeigte sich einerseits in meiner Freude wieder im Renngeschehen dabei zu sein, andererseits in dem sich verringernden Abstand zu zwei der vor mir fahrenden Rennfahrerinnen. Nach sieben kraftzehrenden Runden kam ich zufrieden mit meiner Leistung im Ziel an. Am Resultat und meiner Form muss noch einiges an Arbeit investiert werden, ich bin da kämpferisch-optimistisch gestimmt. Nächstes Wochenende erhalte ich die nächste Trainingsmöglichkeit am hochklassigen Rennen in Gränichen.


Argovia-Cup in Seon

Am 29. Mai startete in Seon das erste Rennen des Argovia Vittoria Fischer Cup 2016. Bei regnerischem Wetter startete Gian um 9.00 Uhr als Erster vom Team. Nach der Startrunde und  Abtasten der nassen und rutschigen Strecke, kam er als 11er über die Start-Ziellinie. Jetzt ging es auf die grosse Runde, die aber leider durch das schlechte Wetter an zwei Stellen verändert und verkürzt wurde. Bei der zweiten Zieldurchfahrt konnte er sich auf den fünften  Zwischenrang hervorfahren, im Schlepptau war Robin und Jeannot mit ein paar Meter Rückstand. Bei der ditten Zieldurchfahrt konnte er auf Sandro auffahren, der  sich zwischenzeitlich vom Spitzentrio abreissen lassen musste. Die zwei harmonierten gut miteinander und bei der Zieleinfahrte konnte Gian ein paar Meter gutmachen und somit als 4ter über die Linie fahren. Dabei konnte er als bester Aargauer gleich noch den Aargauermeistertitel gewinnen.

Als nächster kam Sebi an die Reihe. Bei abwechslungsreichem Wetter ist die Streck sehr tief und rutschig geworden. Sebi konnte sich in der vorderen Hälfte einreihen, fuhr ein solides Rennen und konnte sich als 12ter platzieren.

Nach dem Mittag war Céline an der Reihe. (Separater Bericht)

Als letzte Fahrer starteten Dani und Seraina in die Schlammschlacht. Der Boden war zwischenzeitlich noch tiefer und glitschiger. Die Startnummer und Trikot waren nicht mehr zu erkennen. Dani konnte den 10. Platz und Seraina den 6. Platz nach Hause fahren.


Rennbericht vom 21. + 22. Mai 2016

Ein strenges aber erfolgreiches Weekend!

Samstag, 21. Mai 2016

Gian Schmid und Efraim Flury gewinnen die Bronzemedaille am Junioren Schweizermeisterschafts-Final in Schöftland.

Als Qualifikationsvierte verpassten die Oftringer in der Qualifikations-phase Bonuspunkte für den Final zu ergattern. Mit dem Wissen, dass sich aber alle Teams Punkte abnehmen können, war das Handicap nicht mehr ganz so gross. Als erstes Team trafen die beiden am Samstagmorgen früh in Schöftland ein, um sich möglichst schnell und in aller Ruhe noch etwas an die Spiel-Unterlage gewöhnen zu können.
Im ersten Spiel trafen Efraim Flury und Gian Schmid auf Altdorf. Das Spiel begann gut, beide Teams erspielten sich Chancen. Die Altdorfer nutzten aber ungenaue Abschlüsse der Oftringer in der ersten Halbzeit gleich dreimal aus und führten schnell 3:1. In der zweiten Halbzeit drehten die Oftringer auf und konnten zweimal den Anschlusstreffer zum 2:3 und 3:4 erzielen und waren somit dem Ausgleich in der Schlussphase sehr nah. Mit 3:4 verloren die Oftringer das erste Spiel. In der zweiten Partie trafen Schmid/Flury auf den Qualifikationszweiten aus Mosnang. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (1:1) erzielten die Oftringer, nach herrlich ausgeführten Angriffen, zwei Tore zum 3:1 Endresultat. Mit dem Qualifikationssieger Winterthur wartete der Favorit auf den Schweizermeistertitel in der dritten Partie auf die Oftringer. Nach einer spannenden Partie konnten die Winterthurer erst kurz vor Schluss den Siegestreffer zum 3:2 erzielen. Nach der Mittagspause gewannen die Oftringer gegen den Kantonsrivalen aus Bremgarten klar mit 5:0. Im letzten Spiel konnten sich die Oftringer mit einem Sieg noch berechtigte Chancen auf einen Platz auf dem Podest machen, da sich wie angenommen, die ersten fünf Teams gegenseitig Punkte abnahmen und kein Team ohne Niederlage davon kam. Auch St.Gallen konnte sich mit einem Sieg noch einen Podestplatz erkämpfen. Bis zur Halbzeit spielten beide Teams defensiv sehr sicher und liessen dem Gegner jeweils keine grossen Chancen zu. In der zweiten Halbzeit wurden aber beide Teams offensiver. Nach einem Lattentreffer der Ostschweizer erzielte Gian Schmid den Führungstreffer für die Oftringer. In der letzten Minute wehrten sich die Oftringer mit allen Kräften und gewannen das letzte Spiel mit 1:0 Toren. Nachdem Mosnang das letzte Spiel gegen Winterthur verlor, war auch der Gewinn der Bronzemedaille Tatsache geworden. Die Betreuer Patrick Luder und Adrian Ruf sowie die zahlreich anwesenden Anhänger des VC Oftringen freuten sich mit Torhüter Gian Schmid und Feldspieler Efraim Flury und waren mit dem Resultat zufrieden. Damit erkämpften sich Schmid/Flury für die Saison 2017 einen fixen Startplatz in der 2. Liga.

 

Sonntag 22. Mai 2016

Am Sonntag stand das 3. Rennen des Swiss Bike Cup in Solothurn an. Da Gian das Rennen in Buchs nicht bestreiten konnte (Länderkampf der Nationalmannschaft im Radball) war sein Startplatz etwas weiter hinten. Mit der Startnummer 36 und den engen Startschlaufen, war es schwierig sich am Anfang nach vorne zu kämpfen. In der ersten Runde konnte er sich nicht gross nach vorne verbessern. In der zweiten von drei Runden merkte man ihm die Strapazen des Vortages im Gesichtsausdruck schon an. Da er immer in einer vorderen Gruppe Unterschlupf fand, konnte er immer weitere Plätze gutmachen. Das Ziel sich in den Top 20 zu klassieren rückte immer näher. Der Schnellzug der Spitzengruppe war längst ausser Reichweite gelangt. In der schnellen Schlusspassage konnte er sich nicht mehr an die vor ihm fahrende Gruppe einreihen und fuhr als 20. ins Ziel ein. Für das nächste SB-Cup Rennen in Gränichen (4. Juni Start: 14.45 Uhr) konnte er somit wieder einige Plätze für die Startaufstellung gutmachen. Kommenden Sonntag findet im Rahmen des Argovia Cups in Seon die Aargauermeisterschaft statt. Gian ist bereits voller Vorfreude auf dieses Heimrennen und natürlich voll motiviert vor hoffentlich vielen Fans ein gutes Rennen zu fahren.

Weitere Fotos!


Reset…!

Am 17. April fuhr ich in Buchs mein bisher letztes Rennen. Entgegen der vorherigen Wettkämpfe konnte ich mich dort steigern und in der allgemeinen Schlammschlacht bei gemütlichem Dauerregen einen Rang im Mittelfeld erkämpfen. Aufwand und Ertrag hielten sich somit die Waage (was bereits zu diesem Zeitpunkt deutlich gegen meinen Aufwand spricht und ziemlich tragisch erscheint), nach dem Rennen war ich aber schweren Herzens gezwungen für eine Weile abzutauchen. Studium, Praktikum und Arbeit nahmen ein Ausmass an, welches keinerlei vernünftige Trainingsstrukturen zuliess und einen Energieverbrauch im Umfang einer Grossfamilie mit sich brachte.

Gut einen Monat später sind Praktikum und Studium beinahe beendet und mein Training konnte ich letzten Donnerstag beschwingt wieder aufnehmen. Wo ich genau nach dem schwachen Aufbau und der erzwungenen Pause stehe, kann ich nicht abschätzen. Dieser Fakt ist für mich auch nicht von allzu grosser Bedeutung, da ich einerseits nächsten Sonntag in Seon die Möglichkeit zur Standortbestimmung erhalte und andererseits mein Training unbeirrt hochfahren werde. Der Weg nach vorne kann wieder beginnen…


Das Team startet in Solothurn zum 3. Swiss Bike Cup in diesem Jahr . Nach ein paar Wochen Rennpause geht es schlag auf Schlag weiter. Am Sonntag startet Sebi um 13.00 Uhr und Gian um 14.00 Uhr im Schanzengraben. Dani muss leider aus gesundheitlichen Gründen Forfait geben. Die kompletten Elite-Kategorien starten nicht in Solothurn, da in Albstadt (Deutschland) ein Worldcup stattfindet, das heisst für Céline rennfreies Wochenende.

 


Rennbericht von Dani zum Rennen in Monte Tamaro

vom 1. bis 4. April 2016

 

Bereits am Freitag reisten Bettina, mein Teamkollege Gian und ich ins Tessin an. So konnten Gian und ich bereits am Freitag auf die Strecke und sicher ohne Stress und gut ausgeruht am Samstag an den Start.

Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll, machte mir von Runde zu Runde immer mehr Spass.

So ging ich mit einem guten Gefühl an den Start.

30 Min. bis zum Start… Langsam wurde ich ziemlich nervös. Ich wusste überhaupt nicht, wo ich dieses Jahr stehe würde, denn mein Trainingsaufwand zum letzten Jahr war geringer ausgefallen.

15 Min. bis zum Start… Ich begab mich langsam zum Start und begrüsste all meine alt bekannten Konkurrenten. Kurz darauf mussten wir einstehen. Mit der Nr. 5 startete ich aus der zweiten Reihe aus.

10 Sekunden bis zum Start… Ziel war es, gut und ohne Sturz weg zu kommen. Aber auch nicht zu schnell zu starten, so dass ich explodiere.

Päng. Und los ging’s. Ich kam ohne Sturz weg aber hatte das Gefühl, dass ich einer von den hinteren Fahrern war. Ich fühlte mich gut und konnte in der zweiten Runde noch viele Fahrer (auch Fun Herren überholen).

Als Bettina mir noch zurief, dass ich aktuell auf Platz 5 bin, beflügelte mich das. Ich hatte an diesem Tag super Beine und merkte, dass ich über den Winter noch mehr an Kraft zugelegt habe.

So fuhr ich voller Freude die letzten zwei Runden und dem Ziel entgegen.

 

Ich war sehr zufrieden mit dem 5.Rang. Konnte sogar  zur Siegesehrung.

 

Bis bald

Gruss Dani


1. Länderkampf mit Gian für die Nationalmannschaft im Radball. Deutschland - Schweiz


Mittendrin statt nur dabei

Meine Bikesaison 2016 zählt bereits zwei Rennen, einerseits das Rennen des Swiss Bike Cup in Rivera, andererseits das Bundesliga-Rennen in Bad Säckingen. Die Gemeinsamkeiten liegen bei der anspruchsvollen und abwechslungsreichen Streckenführung sowie der internationalen Top-Besetzung der Fahrerinnenfelder…und der Anwesenheit meiner Person. Aufgrund meiner Ausbildung bewegt sich seit Oktober mein Trainingsumfang pro Woche im Rahmen einer hoffnungsvollen Hobbysportlerin, meine Schlaf- und Regenerationszeiten schaffen es in den unteren Bereich des Soll-Wertes, wenn sie sich einen Hocker zum draufstehen nehmen . Ungeachtet dieser Voraussetzungen ging ich mit ungebrochener Euphorie und Erwartungshaltung an den Start. Das Ergebnis war in Rivera ernüchternd, in Bad Säckingen gar niederschmetternd. Während ich letzte Woche zumindest ein gutes Körpergefühl hatte (die bergauf vorbeirasenden Fahrerinnen blendete ich einfach aus) und technisch sehr gut unterwegs war, klappte gestern nicht mehr viel. Vor dem ersten Singletrail nach dem Startschuss kam es zu kriegsähnlichen Zuständen, da jede Fahrerin so schnell wie möglich weiter kommen wollte und sich daher alternative Wege quer durchs Unterholz zu suchen begann. Nach meinem Hürdenlauf über Brombeersträucher und Steinblöcke (mittendrin statt nur dabei) hielt ich mich im Pulk der Fahrerinnen auf und versuchte Ränge gut zu machen. Technisch schlichen sich bei mir mehrere Fehler ein und bereits in der zweiten Runde schmerzte so ziemlich mein ganzer Körper, was jedoch durch die Anfeuerungsrufe der Zuschauenden und die Attraktivität der Strecke entschädigt wurde. In der Rennhälfte passierte ich eine Athletin, welche aus Schmerz oder Enttäuschung am Streckenrand in Tränen aufgelöst auf dem Rücken lag. Ich überlegte kurz ob ich mich dazu gesellen sollte, meine Stimmung hätte sicher mithalten können, entschied mich dann doch für ein unbeirrtes abspulen meiner Rennkilometer. Wie in Rivera wurde ich auch gestern aufgrund der 80ig-Prozent-Regelung sehr früh aus dem Rennen genommen und begab mich geknickt zum Teamwagen. Als ich mit dem Ausfahren auf der Rolle beschäftigt war meinte mein Teamchef aufmunternd „Heute hast du wahrscheinlich mehr Kilometer auf der Rolle als im Rennen gemacht“…merci Roger, direkt wie eh und je. Mir ist bis jetzt noch kein gewiefter Konter eingefallen, aber der kommt noch sobald ich jemanden gefunden habe, der mir das Messer aus dem Rücken zieht. Mit diesen aufbauenden Worten kann es nächste Woche in Buchs nur gut kommen!


Gold Trophy Sabine Spitz 2016

Am Samstag starteten Gian und Erich zum Generationen Marathon in Bad Säckingen. Generationen Race heisst, die beiden Fahrer müssen einen Altersunterschied von 20 Jahren aufweisen. Der GR startete zwei Minuten nach dem Hauptfeld und schon nach ein paar Minuten fuhren die beiden auf die ersten Fahrer auf. Da an einem Marathon die Wege eher breiter sind ist auch das überholen eher einfacher.

Nach 1:05:51 kamen die beiden als erstes Team ins Ziel und gewannen das Rennen mit über sechs Minuten Vorsprung.

 

Int. KMC MTB Bundesliga Bad Säckingen

Am Sonntag startete auch Céline zum CC - Rennen in Bad Säckingen. Sie startete verhalten und kam während des ganzen Rennens nicht recht auf Touren. Nach 2/3 der Renndistanz wurde Ihr die 80% Regel zum Verhängnis und Sie beendete das Rennen auf dem 43. Rang.

 

Am nächsten Wochenende startet das Team am Swiss Bike Cup in Buchs.

Gian hat ein Aufgebot von Swiss Cycling erhalten, zusammen mit Efi wird er am  Länderkampf Deutschland - Schweiz im Radball teilnehmen dürfen. Daher wird er in Buchs nicht am Start sein.


Einige Impressionen aus Rivera


SB-Cup in Rivera vom 2.+ 3. April

Am kommenden Wochenende bestreiten wir das Swiss Bike Cup Rennen in Rivera.

Startzeiten:  Sebi       Samstag     13.30 Uhr

                Gian                       14.45 Uhr

                Dani                     16.15 Uhr

               Céline     Sonntag     12.30 Uhr

Die Teamleitung wünscht allen ein erfolgreiches und unfallfreies Rennen.


Herzlichen Dank für Deinen grosszügigen Gönnerbeitrag und Deinen stetigen Support.

 

 


Impressionen vom GP Osterhas

Gian , Dani und Céline bestritten in Affoltern das Kriterium GP Osterhas.

Ränge:  Gian 14 von 31 gemeldeten, Dani  14. von 31 gemeld. ( Sein erstes Strassenrennen) und

Céline  12. von 22 gemeld. Unsere Fahrer sind bereit für das erste Bikerennen des Swiss Bike Cup in Rivera vom kommenden Weekend.



Erster Renneinsatz in der Saison 2016 von Gian und Dani

Am Sonntag, 13. März starten Gian und Dani ihr erstes Rennen in die neuen Saison. In Niederhelfenschwil findet das 32. Bike/Quer Rennen statt. Wir wünschen Ihnen beiden viel Erfolg.

 


Update

 

Aufbausaison. Nichts zu berichten und keine Nachrichten die von Interesse wären, dachte ich zumindest. Nach mehrmaligem Winken mit dem Zaunpfahl von mehreren Seiten (und dem gezielten Körpertreffer durch meinen Teamchef) habe ich mich trotzdem für einen Zwischenbericht aus der unspektakulären Zwischenzeit entschieden. Seit dem Swiss Epic verlief das Training und der Aufbau grösstenteils nicht nach meinem Geschmack, meine Ausbildung und Arbeit nahmen mich die letzten Monate stark in Anspruch und haben vieles verhindert. Immer wieder verunsichert, wie ich alle Aufträge fristgerecht abliefern soll und gleichzeitig meine Ziele für nächste Saison trotzdem verfolgen kann, muss mein Trainer und mein treues Umfeld kräftig mentale Aufbauarbeit leisten: „Nein du hast nicht das Fahrtempo einer sibirischen Waldschnecke“ (bitte Baba), „Hei du bist schon an einem ganz anderen Punkt gestanden und fuhrst trotzdem noch in der gleichen Saison auf das Podest“, „Doch, die PH kann man durchstehen“ und last but not least „Nur ruhig bleiben, du machst das gut“. All diese Aufmunterungen versuche ich zu verinnerlichen und unbeirrt meine Ziele zu verfolgen, während die Konkurrenz Trainingslager an Trainingslager in der Wärme absolviert. Ich habe einen Plan, weiss wie ich da hinkomme und mache so gut weiter, wie es mir möglich ist und Ende Saison wird abgerechnet. Farner Ende…vorerst.


Aktuelles Vereinsfoto der aktiven Rennfahrer vom RC Gränichen.  Mittendrin unser Teamfahrer Dani Gyr in unserem Teamtrikot gekleidet. Leider fehlt Gian, der beim Fototermin an der Juniorenausscheidung im Radball  teilgenommen hat.


Geschätzte Sponsoren, Gönner, Sportler, Freunde, Fahrer & Betreuer

Ein intensives und lehrreiches  erstes Teamjahr geht zu Ende.

Tolle Erlebnisse, erfreuliche Resultate, schöne Renntage konnten wir in diesem Jahr erleben.

Die nächste Saison steht vor der Tür und wird auch schon geplant.

Im Namen des ganzen Teams möchten wir uns bei Euch recht herzlich für die Unterstützung bedanken.

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.


Unterstützen Sie Gian mit einer Patenschaft  bei der schweizerischen Sporthilfe. Haben Sie Interesse? Dann klicken Sie auf den Banner.


Junioren - Nationalkader im Radball

Gian hat mit seinem Mannschaftspartner Efraim Flury die Qualifikation für das Natinalkader geschafft. Im Januar und Februar  bestreiten die beiden die Ausscheidung für die Europameisterschaft. Wir wünschen viel Erfolg.


Radball-Schuhe wieder einmal geschnürt!

Nach 5-jähriger Radballpause wieder einemal ein Turnier gespielt und gleich alle Spiele gewonnen. Mit Torhüter Mätu Eggen viel Spass gehabt. Ich glaube, ich muss wieder eine Lizenz bestellen!!! :-)

 


Neuer Teamfahrer

Für die kommende Saison konnte ein neuer Teamfahrer verpflichtet werden. Der Boswiler Daniel Gyr  ( auch Beat Breu genannt )   wird unsere Teamfarben in der Kategorie Fun vertreten. Das ganze Team freut sich und begrüsst Dani im Schmid Hardware MTB Team.


Uhren-Cup in Grenchen

Die Bikesaison ist zu Ende und schon geht's im Radball los.

Im Herbst sind viele traditionelle Freundschaftsturniere angesagt. Gian und Efi bestritten ihr erstes Turnier in Grenchen und konnten gleich alle Spiele gewinnen und somit den Turniersieg nach Hause bringen.


Bericht von Gian im Dorfmagazin


Für einmal können wir über ein erfreuliches Ereignis der etwas anderen Art berichten.

Vor kurzem hat Gian die Zusage für die Lehrstelle als Elektroplaner erhalten. Er freut sich schon sehr darauf ab August 2016 bei der Firma Schäfer Partner AG in  Lenzburg seine 4-jährige Lehre anzutreten.

Wir sind Herrn Dieter Schäfer, Inhaber & Geschäftsführer der Firma Schäfer Partner AG äusserst dankbar für sein Engagement und Entgegenkommen, welches Gian den möglichen Freiraum gewährt, um seinen geliebten Mountainbike-Sport auch neben der Lehre weiterhin mit grossem Trainingsaufwand betreiben zu können.

Ein spezieller Dank geht in diesem Zusammenhang auch an die Herren Harald Gloor, Berufsschule Aarau und Beat Stirnemann, Leiter MTB Trainingsstützpunkt Aargau für Ihre Unterstützung bei der Ausarbeitung der zusätzlichen Konditionen und Verträge.


Roger bestreitete sein letztes Rennen der Saison 2015 in Einsiedeln


5. Etappe am Swiss Epic (Schlussetappe)

Von Céline Farner

5. Etappe von Grächen auf Zermatt (60km, 2400hm): Meine Beine kurbelten zu meiner Freude heute als wäre ich gerade erst in die Rennwoche eingestiegen. Wir gingen von Beginn weg ein hohes Tempo an und konnten so ohne Probleme unseren ersten Top 10 Platz nach Zermatt fahren. Im Gesamtklassement machten wir durch die gute Zeit ebenfalls einen Rang gut und beenden das Swiss Epic mit einer Gesamtzeit von 33 Stunden und 54 Minuten auf dem 10. Schlussrang. 7 Rennen in Folge...war hart und genial. Ich mach dann mal Pause.


4. Etappe am Swiss Epic

Von Céline Farner

4. Etappe rund um Grächen (88km, 3300hm): Wir fuhren wiederum mit der gleichen Taktik wie gestern, zu Beginn Tempo rausnehmen und danach langsam steigern. Wie gestern ging es auch heute perfekt auf. Wir sind eine starke Etappe gefahren und haben uns im Vergleich zu gestern nochmals gesteigert.


3. Etappe am Swiss Epic

Von Céline Farner

3. Etappe von Leukerbad nach Grächen (89km, 3100hm): Heute war etwas langweilig, kein Platten, kein Hungerast (habe kurz überlegt ob ich noch "lüfteln" soll vor dem Ziel). Konditionell war das Ganze begrenzt lustig, da einerseits 1500 Höhenmeter am Stück zu absolvieren waren und andererseits schwierige Windverhältnisse herrschten. Dafür wurde man mitTrails entschädigt, die so einiges in den Schatten stellten, das war die pure Freude. Unser Tempo war nicht weltmeisterlich aber wir fuhren einen beständigen Rhythmus, gingen sparsam mit unserer Energie um und verbesserten uns im Gesamtklassement wieder um einen Rang.


2. Etappe am Swiss Epic

Von Céline Farner

2. Etappe rund um Leukerbad (63km, 3000hm): Als ein Treffen zwischen Pest und Cholera würde ich den heutigen Tag beschreiben. Der erste Aufstieg inklusive folgender Traversierpassage erhielt eine gewisse Spannung da der Wind mit gefühlter Orkanstufe 12 von der Seite kam (wenn man sich dann auf einem 50cm schmalen Trail befindet wird das ganze noch spannend). Wir fuhren daher in einer Gruppe waren sehr gut unterwegs und konnten in der Abfahrt vorne wegfahren (auch dann noch als ich mir selbst ein Stück Kuhfladen an die Wange schleuderte, meine Konzentration kurzfristig auf 0 war und ich mich beherrschen musste nicht eine Vollbremsung hinzulegen um das unangenehme Mitbringsel schnellstmöglichst zu entfernen). Ab Rennhälfte kämpfte Steff mit Magenproblemen und 20 Kilometer vor dem Ziel wurde unser Höhenflug dank einem Fahrfehler meinerseits abrupt beendet. Ich war etwas zu schnell unterwegs, erwischte einen Stein und schlitzte mir den Pneu auf. Die erste Luftpatrone konnte den Schaden nicht beheben. Als nächstes konnten wir den Verschlussring bei bestem Willen nicht lösen, ich schickte Stefano daher schon mal vor und musste warten bis mir ein freundlicher Fahrer weiter helfen konnte. Nach der Schlauchmontage setzte ich die zweite und letzte Patrone an, praktischerweise versagte gleichzeitig der Aufsatz und ich stand ohne Patrone und Pumpe da. Zwei südafrikanische Mitstreiter waren so freundlich mir weiter zu helfen. Pumpen nützte ebenfalls nichts, der Schlauch war irgendwie beim Patronenmalheur beschädigt worden. 2 Patronen, 2 Schläuche, 5kg Nerven und etliche Minuten später machte ich mich auf die Verfolgung Stefanos. Nach 6h03 erreichten wir das Ziel mit einem Rangverlust.
Was mir bleibt ist die Gewissheit, dass ich momentan in sehr guter Form bin und die Bilanz von 3 Mechanikerbesuchen in 3 Tagen. Ab morgen wieder vollgas, bis Zermatt ist noch einiges möglich.


1. Etappe am Swiss Epic

Von Céline Farner

1. Etappe von Verbier nach Leukerbad (95km, 3100hm): Heute lief alles wie am Schnürchen, bis Kilometer 89 zumindest. Wir fuhren in den Anstiegen unseren Rhythmus, konnten jeweils unsere Position halten und liessen in den technisch anspruchsvollen und absolut genialen Trails zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer hinter uns. 2x schrammte ich an einem Hungerrästchen vorbei, welches dank Gel abgewendet werden konnte. Bei Kilometer 89 war mein Benzin definitiv alle und ich brach kurzfristig ziemlich ein. Riegel und Gel von Stefano halfen etwas und mit 6h 59 schafften wir es ins Ziel. Das entspricht dem 13. Kategorienrang und wenn alles so bleibt können wir die morgige Etappe aus Block 1 unter die Räder nehmen.


Finalrennen Argovia Vittoria -Fischer  Cup

Genau vor einem Jahr haben wir  das Projekt eigenes Bike-Team in Angriff genommen. Mit fünf Fahrern sind wir in die Saison 2015 gestartet. Am vergangenen Wochenende fand in Giebenach das letzte Rennen des Argovia Vittoria-Fischer Cup statt.

Als Erster  musste Gian an den Start. Gleich nach dem Start ging’s in einen steilen Anstieg, der das Feld schon auseinanderriss. Gian konnte gut mithalten und kam mit der Spitzengruppe oben an. Das Tempo war sehr hoch und so musste Gian in der zweiten  Runde Tribut zahlen und die Spitze ziehen lassen. Sehr enttäuscht kam er dann als 17ter ins Ziel.

In der Gesamtwertung machte er noch einen Sprung nach vorne und wurde 10ter.

Als nächster musste Sebi in die Hosen schlüpfen. In der ersten Runde konnte er sich tapfer im Feld einreihen und kam auch sehr gut den Aufstieg hoch. Gegen Ende des Rennens verliessen allerdings auch ihn ein wenig die Kräfte und so wurde er 22ter.

In der Gesamtwertung belegt er  den 18. Rang. 

Um 13.00 Uhr fiel der Startschuss für das Rennen von Céline. Als Gesamtführende war das Ziel ganz klar, die Gesamtwertung ins Trockene zu bringen. Der Teamchef musste Sie während dem Rennen immer an den Zügeln halten und seine Anweisungen waren klar, das  Rennen gut zu kontrollieren. Eine Dreier-Gruppe hatte sich an der Spitze abgesetzt, in der sich Céline und die zweite in der Gesamtwertung, Janina Wüst, befanden. Immer wieder versuchten die beiden Gegnerinnen sich von der Spitze loszureissen und Céline stehen zu lassen. Sie liess das aber nicht zu und lancierte in der letzten Runde selber einen Angriff, welcher Ihr gleich ein paar Meter Luft gab. Diesen Abstand konnte Sie bis ins Ziel beibehalten und somit die Ziellinie als Erste überquerten.

Damit konnte Sie den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen.

Beim letzten Start des Tages stellten sich Seraina und Teamchef Roger auf. Seraina startete in einem kleinen Feld mit nur fünf Fahrerinnen. Sie fuhr ein sehr solides Rennen und wurde erst in der letzten Abfahrt von der siegenden Fahrerin abgehängt. Tagesziel Podest wurde erreicht mit dem 2ten Platz. In der Gesamtwertung belegte sie den 3. Rang. Roger ging mit einem gemischten Gefühl an den Start. Einerseits hatte er sich noch nicht ganz erholt von der Leisten-Operation, die erst vor zwei Wochen durchgeführt wurde, anderseits  war da natürlich auch der dadurch entstandene Trainingsrückstand. Schnell musste er sich eingestehen - da bei den Aufstiegen der Schmerz noch zu gross war - das Rennen locker zu Ende fahren. Als 14ter beendete er das Rennen und in der Gesamtwertung konnte er den 5ten Schlussrang festigen.

Das ganze Team bedankt sich für die Unterstützung bei den Sponsoren, Gönnern, Betreuern und den vielen Fans. Die Planungen für 2016 laufen schon auf Hochtouren.



Lockerflockige Trainingsfahrt…oder so

Samstagmorgen 07:15 Uhr, als die Welt noch in Ordnung war, ging es in Scuol los auf die 137 Kilometer um den Nationalpark. Ich ging das Rennen bewusst langsam an, da ich 1. Respekt vor der Strecke hatte und 2. mein Fokus auf dem Chaschauna lag. Folge des langsamen Starts war ein circa 2-stündiges beständiges Rauschen durch die vorbeiziehenden Fahrerinnen und Fahrer (was mich natürlich absolut kalt liess und keineswegs an meinem Selbstvertrauen nagte). Ab den ersten Metern machten mir bereits meine Beine zu schaffen, da ich am Tag zuvor das erste Mal der Meinung war, dass meine französischen Luxusmüskelchen keine Massage oder Dehnung nötig hätten. Ungeachtet des Rauschens und der suboptimalen Muskeln blieb ich meinem Tempo treu und spulte die Kilometer ab.  Weiterlesen


Ausscheidungsrennen in Hochdorf

In Hochdorf starteten wir am Sonntag zum zweitletzten Cross Country Rennen der Saison. 200 Meter nach dem Start folgte ich einer Eingebung (ob diese klug oder dumm war lässt sich nur schwer erörtern) und lancierte einen Sprint. Das Feld wurde auseinander gezogen und ich führte während einer halben Runde.  Mit einem unwiderstehlichen Antritt von Aline Seitz, welchem weder ich noch eine andere Fahrerin folgen konnte war die Diskussion um den Sieg mehr oder weniger gelaufen. Nachdem mein kleiner Vorsprung auf die Drittplatzierte aufgrund eines unfreiwilligen Zusammentreffens zwischen meinem Fuss und einem Baumstrunk (der Baumstrunk stand in meiner etwas optimistisch gewählten Ideallinie) dahin war, nahm ich die zweite Runde mit drei weiteren Verfolgerinnen in Angriff und leistete wiederum viel Führungsarbeit. Die erneute Attacke in derselben Steigung wie zuvor, dieses Mal durch die Deutsche Lena Wehrle, konnte ich parieren, die Gruppe blieb somit zusammen. Ich hatte in den ersten beiden Runden sehr viel Energie auf der Strecke liegen gelassen, was ich ab der vierten von sechs Runden zu spüren bekam. Immer wieder erfolgten Angriffe von Lena, unsere Gruppe war in der Zwischenzeit auf 3 Fahrerinnen geschrumpft und in der zweitletzten Runde schaffte auch ich es nicht mehr ihr zu folgen. Eine Runde vor Schluss hatte ich plötzlich wieder die ebenfalls davongezogene Franziska Brun vor mir. Ich hängte mich an ihr Hinterrad und wartete die ominöse mehrfach erwähnte Steigung ab, welche mir bereits zweimal zum Verhängnis geworden war. Dort ging ich aus dem Sattel, mobilisierte alle verbliebenen Kräfte zu etwas ähnlichem wie einem Sprint (nach knapp 20 Rennkilometer sah das nicht mehr wie bei einem jungen Reh aus) und schaffte es tatsächlich eine Lücke aufzureissen. In den technischen Passagen vergrösserte ich den Abstand noch ein klein wenig und konnte so den dritten Rang ins Ziel fahren. Ich habe versucht meinen ersten Sieg einzufahren, habe alles gegeben aber leider ging die Rechnung nicht wie gewünscht auf. Nächstes Rennen, nächste Chance!


Jugend EM in Graz

Liebe Sponsoren und Gönner

 

Bereits zum dritten Mal hatte ich dieses Jahr Gelegenheit an den Junioren-Europameisterschaften im Mountainbike in Graz teilzunehmen, und erneut war es für mich ein fantastischer und beeindruckender Event.

Im Vergleich zum Vorjahr, wo die EM praktisch von Dauerregen überschattet war, hatten wir diesmal wieder mit extremer Hitze zu kämpfen.

 

Sportlich gesehen bin ich mit meinen Leistungen sehr zufrieden. Ich konnte die ganze Woche konstant fahren und habe mich in der Einzelwertung, im jüngeren Jahrgang bei der U17 auf dem 52. Schlussrang plaziert.

In der Teamwertung erreichten wir den 29. Rang und waren somit ebenfalls im Mittelfeld klassiert.

 

Teamgeist und Zusammenhalt unter allen Schweizer Sportlern waren erneut sensationell und alle Helfer und Betreuer leisteten wieder Toparbeit. An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle!

 

Die Internetverbindung in Graz liess diesmal leider sehr zu wünschen übrig. Daher war es mir leider nicht möglich die Daheimgebliebenen wie vorgesehen immer möglichst schnell mit aktuellen Resultaten und Bildern auf dem neusten Stand zu halten. Trotzdem möchte ich mich auch bei euch nochmals recht herzlich bedanken für die geleistete Unterstützung – sei es in Form von Sponsoring, Mitfiebern, Daumen drücken etc. – das habe ich sehr geschätzt!

 

Sportliche Grüsse

Gian


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Rennbericht von Céline


In Montsevelier ging nach dem verpatzten Rennen in Vaumarcus wieder einiges mehr auf für mich. Ich fühlte mich vom Start her gut und konnte in der Startrunde das Tempo der Favoritinnen mitgehen. Als diese dann hochschalteten war es um mich geschehen. Ich fuhr danach mein eigenes Tempo, versuchte bergauf Druck auf die Pedale zu bringen und absolvierte die technischen Passagen fehlerfrei. Trotz beträchtlichem Rückstand auf die Siegerin Jolanda Neff erreichte ich den 8. Schlussrang in einem kleinen aber feinen Elitefeld.
Glanzpunkt des Wochenendes: Klein Céline durfte das erste Mal hoch auf die Podiumsplattform an einem BMC Rennen (man könnte einwenden, dass die Top 10 zu erreichen bei einem Feld von 16 auch keine Meisterleistung darstellt, diesen Einwand ignorier ich momentan aber konsequent).


24h-MTB Rennen in Offenburg

Am Freitag reisten die Fahrer Erich und Roger und Ihr Betreuer Gian nach Offenburg ans 24h-Rennen. Nach Bezug des Standplatzes wurde unsere kleine Infrastruktur aufgebaut.

Am Samstag nach dem Frühstück gings zur Streckenbesichtigung und zur Teamleaderbesprechung.

Um 12.00 Uhr startete das Rennen mit rund 600 Startern.

Wir merkten schnell, dass die Hitze unser stärkster Gegner sein wird. Mit über 39 Grad musste Gian die Trinkflaschen regelmässig neu befüllen. In der Nacht senkten sich die Temparatur nicht unter 28 Grad. Nach 24 Stunden überquerten wir die Ziellinie als 3tes 2er-Team und durften uns auf dem Siegespodest präsentieren.

"Ein grosser Dank gilt unserem Berteuer Gian, der uns alle Wünsche erfüllte."

 


Einige Impressionen vom BMC-Cup in Yverdon


Die ersten Podestplätze fürs Team

Am vergangenen Sonntag ging das ganze Team in Oftringen am Argovia - Cup an den Start. Gian startete als Erster, konnte sich im Mittelfeld einordnen, kam allerdings nicht richtig auf Touren. Er beendete das Rennen auf Platz 24. Sebi startete als nächster und kämpfte wacker. Er konnte einen sehr guten 19. Schlussrang herausfahren. Bei den Elite-Damen ging Céline mit gemischten Gefühlen an den Start. "Ich habe saure Beine, weiss nicht wie es geht" war Ihre Aussage vor dem Start. Doch schon bald zeigte sich, dass das Rennen für Sie besser zu laufen schien als erwartet. Sie kam beim Start gut weg und konnte sich in der vordersten Verfolgergruppe der späteren Siegerin einreihen. Nach und nach konnte sie sich dann bis zum Schluss sogar auf den 2. Platz vorkämpfen. Super gemacht Céline - wir gratulieren zu diesem tollen Resultat!

Zu guter Letzt gingen dann noch Roger und Seraina an den Start. Seraina zu Beginn des Rennens von Rückenschmerzen geplagt, konnte sich Runde für Runde näher an die vor ihr liegende Fahrerin heranarbeiten. Als sie schliesslich auf der 4. Runde merkte, dass ein Podestplatz nicht mehr ausser Reichweite lag, weckte dies ihren Kampfgeist und sie mobilierte alle verbleibenden Kräfte bis sie am Ende der letzten Runde den 3. Platz noch für sich erobern konnte. Gratulation - stark gefahren Seraina!

 


Besuchen Sie uns am Sonntag in Oftringen. Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung.


BMC - Cup in Gränichen

Bei anspruchsvoller Strecke und heissen Wetterbedingungen stand am vergangenen Wochenende der BMC - Cup in Gränichen auf dem Programm. Was bei den ersten Rennen von Feuchtigkeit geprägt wurde, war es diesmal der Staub.

Resultate:

Sebi           65.

Gian           35.

Roger          20.

Céline         40.

(Foto: Reini Schmid & Roland Marti)


Nach zwei Wochen Rennpause, startet das ganze Team am Argovia Vittoria-Fischer Cup in Seon. Das ist unser Heimrennen und wir freuen uns auf zahlreiche Fan's und Anfeuerungsrufe am Streckenrand.


BMC - Cup in Solothurn

Diesmal war das Wetter auf unserer Seite! Bei herrlichem Sonnenschein konnte der BMC - Cup in Solothurn bestritten werden. Viele Zuschauer bewunderten im Start-/Zielgelände diverse packende Zweikämpfe. Céline startete als einzige vom Team am Samstag. ( Rennbericht auf Ihrer Homepage )

Am Sonntag war Sebi als erster an der Reihe. Er konnte das hohe Starttempo nicht mithalten und musste sich als Einzelkämpfer durch die Waldpassagen kämpfen. Er belegte am Schluss Rang 70 und war darüber sehr enttäuscht. Als nächster kam Gian an die Reihe. Nach dem Startschuss und der langen Teerstrecke konnte er sich im vorderen Mittelfeld einreihen. In der letzten Runde stürzte er bei der Abfahrt und musste die Gruppe, in der er sich befand , ziehen lassen. Im Ziel befand er sich auf Platz 45.

Als letzter musste dann noch unser Senior ran. Auch er hatte mit dem hohen Starttempo Mühe, fand dann aber schnell seinen  Rennrytmus. In der Zwischenzeit war die Strecke fast komplett abgetrocknet und die Trails waren gut zu befahren. Am Schluss platzierte er sich auf dem 29. Rang.

Besten Dank an alle Supporter für Ihre Unterstützung.  (Foto: Reini Schmid)


Argovia-Cup in Hägglingen

Am letzten Sonntag war der erste Lauf des Argovia-Cup 2015 in Hägglingen. Der andauernde Regen machte die Strecke sehr schwierig und glitschig. Trotzdem war das ganze Team am Start.

Resultate:

Gian           15.

Sebi            21.

Céline          6.

Seraina         5.

                  Weitere Bilder ( Textbild anklicken )                         Roger          10.

                        Foto: Marti Roland und Polana Frank


BMC - Cup in Tesserete

Am letzten Wochenende fand in Tesserete der zweite Lauf des BMC - Cup statt. Das Wetter war nicht auf der Seite der Fahrer und Betreuer. Praktisch Dauerregen machten die Verhältnisse nicht sehr einfach.

Resultate:

Sebastian            Mega                           63.

Gian                  Hard                           31.

Roger                 Fun Senioren                20.

Céline                  Elite Damen                    13.  

Weitere Bilder ( Textbild anklicken )

                    Foto: Schmid Seraina                        


EKZ - Cup 2015 in Schwändi

Céline hat kurzfristig am EKZ - Cup in Schwändi teilgenommen und konnte aufs Podest fahren.  "Guet gmacht Céline"

 

Rangliste:

1. Nicole Koller

2. Ramona Forchini

3. Céline Farner


MTB Tamaro Trophy

Am Wochenende stand das erste Rennen in unserem Terminkalender. In Rivera, am Fusse des Monte Ceneri starteten Gian und Roger zu Ihrem Rennen.

Als erstes musste der Ältere in die Pedalen treten. Schon am Samstag bei der Streckenbesichtigung war er von der intensiven und anspruchsvollen Strecke überrascht. Im Rennen gegen seine starken Gegner merkte er schnell, dass er sein eigenes Rennen fahren musste und das hohe Tempo nicht mithalten konnte. Am Schluss wurde er 25ter und war mit dem Verlauf zufrieden.

Um 10.30 Uhr musste dann Gian aufs Bike steigen. Als jüngerer Jahrgang in einer neuen Kategorie wusste er nicht recht, wo er sich einstufen kann. Ebenfalls merkte er schnell nach dem Start, dass er das extrem hohe Anfangstempo nicht mithalten darf und musste die Spitze ziehen lassen. Er konnte sich im Mittelfeld einordnen und  ebenfalls gegen seine älteren Gegner gut in Szene setzen. Bei der Zieldurchfahrt belegte er den 17ten Schlussrang.

"Die Strecke war sehr anspruchsvoll, es gab kaum Abschnitte wo man sich erholen konnte, man war immer am Arbeiten und musste immer konzentriert sein." so Gian nach dem Rennen.

 


Alles hat ein Ende! Nach einer sehr intensiven Trainingswoche auf Gran Caniaria sind wir wieder in der kalten Schweiz angelangt.

Weitere Bilder vom Trainingslager, auf "Gian" klicken!